Vom Schneckentempo bis zur Highspeed-Autobahn

Harsewinkel. Vom Schneckentempo zur Highspeed-Datenautobahn: Der Traum vieler Harsewinkeler vom schnellen Internet wird endlich wahr. Waren bisher 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) das Limit, so wird sich das Tempo bis Ende Juni auf bis zu 120 Mbit/s erhöhen - ein Quantensprung, von dem 6.400 Haushalte im Ortskern von Harsewinkel und Marienfeld profitieren werden. Die Außenbereiche der beiden Ortsteile und Greffen sollen ebenfalls nach und nach an das superschnelle Glasfasernetz angebunden werden.

Nach Abschluss der mehrwöchigen Tiefbauarbeiten wurde in der vergangenen Woche mit dem so genannten "Einblasen" der Glasfaserkabel begonnen. Dafür verlegte die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der Innogy SE, etwa 26 Kilometer Leerrohre und stellte im gesamten Stadtgebiet 33 graue Kästen, in der Fachsprache Multifunktionsgehäuse genannt, auf. Rund 3,3 Millionen Euro investiert Innogy in den Ausbau des Breitbandnetzes in Harsewinkel und Marienfeld. "Wir liegen voll im Zeitplan", betonte Ingrid Meering, bei der Westnetz GmbH für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Ortstermin Eichenweg: Vertreter von Innogy und der Essener Firma Vitronet, die im Auftrag der Westnetz die Arbeiten ausführt, demonstrieren, wie der Sprung ins schnelle Internet funktioniert. Vitronet-Mitarbeiter Thorsten Schultze und Antonio Moreno haben sich am Kabeljet postiert. Zunächst muss das zuvor verlegte Leerrohr mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern von eventuellen Verschmutzungen gereinigt werden. Dafür wird ein Schaumstoffpfropfen, der so genante "Molch", durch das Rohr gejagt. Dann erfolgt das eigentliche Verlegten der Glasfaser bis zur nächsten Verteilstelle, die in diesem Fall etwa 150 Meter entfernt ist.

Das Kabel wird auf dem Jetgerät befestigt und mit Hilfe eines Kompressors in die Rohre geblasen. Der Druck von 12 Bar erzeugt ein Luftpolster, auf dem die Glasfaser schwebt. Zusätzlich schiebt ein mechanischer Antrieb das Kabel weiter vor. "Mit dieser Technik können an einem Stück bis zu 4.000 Meter Glasfaserkabel mit einer Geschwindigkeit von rund 70 Metern pro Minute eingeblasen werden", erklärt Werner Ketteler, Netzplaner im Regionalzentrum Münster bei Westnetz. Das Multifunktionsgehäuse verbindet das Glasfasernetz mit den Kupferleitungen, die vom Kabelverteilerschrank in die Häuser führen. Vectoring nennt man diese Technologie.

Andreas Siemens, bei Westnetz verantwortlicher Projektplaner für Glasfaserprojekte in Harsewinkel und Bielefeld, erklärt die weiteren Schritte: "Nach dem Einblasen der Kabel in die Schächte und Multifunktionsgehäuse erfolgt das Spleißen. So nennt man das Verbinden der Glasfaserenden in den Verbindungsmuffen und an den Endpunkten. Wenn diese Schritte geschafft sind, können die Elektronik eingebaut und die Dienste aufgeschaltet werden." Einen Verfügbarkeitscheck für das schnelle Internet kann man im Internet durchführen. www.innogy-highspeed.com

Harsewinkel. Vom Schneckentempo zur Highspeed-Datenautobahn: Der Traum vieler Harsewinkeler vom schnellen Internet wird endlich wahr. Waren bisher 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) das Limit, so wird sich das Tempo bis Ende Juni auf bis zu 120 Mbit/s erhöhen - ein Quantensprung, von dem 6.400 Haushalte im Ortskern von Harsewinkel und Marienfeld profitieren werden. Die Außenbereiche der beiden Ortsteile und Greffen sollen ebenfalls nach und nach an das superschnelle Glasfasernetz angebunden werden.

Nach Abschluss der mehrwöchigen Tiefbauarbeiten wurde in der vergangenen Woche mit dem so genannten "Einblasen" der Glasfaserkabel begonnen. Dafür verlegte die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der Innogy SE, etwa 26 Kilometer Leerrohre und stellte im gesamten Stadtgebiet 33 graue Kästen, in der Fachsprache Multifunktionsgehäuse genannt, auf. Rund 3,3 Millionen Euro investiert Innogy in den Ausbau des Breitbandnetzes in Harsewinkel und Marienfeld. "Wir liegen voll im Zeitplan", betonte Ingrid Meering, bei der Westnetz GmbH für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Ortstermin Eichenweg: Vertreter von Innogy und der Essener Firma Vitronet, die im Auftrag der Westnetz die Arbeiten ausführt, demonstrieren, wie der Sprung ins schnelle Internet funktioniert. Vitronet-Mitarbeiter Thorsten Schultze und Antonio Moreno haben sich am Kabeljet postiert. Zunächst muss das zuvor verlegte Leerrohr mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern von eventuellen Verschmutzungen gereinigt werden. Dafür wird ein Schaumstoffpfropfen, der so genante "Molch", durch das Rohr gejagt. Dann erfolgt das eigentliche Verlegten der Glasfaser bis zur nächsten Verteilstelle, die in diesem Fall etwa 150 Meter entfernt ist.

Das Kabel wird auf dem Jetgerät befestigt und mit Hilfe eines Kompressors in die Rohre geblasen. Der Druck von 12 Bar erzeugt ein Luftpolster, auf dem die Glasfaser schwebt. Zusätzlich schiebt ein mechanischer Antrieb das Kabel weiter vor. "Mit dieser Technik können an einem Stück bis zu 4.000 Meter Glasfaserkabel mit einer Geschwindigkeit von rund 70 Metern pro Minute eingeblasen werden", erklärt Werner Ketteler, Netzplaner im Regionalzentrum Münster bei Westnetz. Das Multifunktionsgehäuse verbindet das Glasfasernetz mit den Kupferleitungen, die vom Kabelverteilerschrank in die Häuser führen. Vectoring nennt man diese Technologie.

Andreas Siemens, bei Westnetz verantwortlicher Projektplaner für Glasfaserprojekte in Harsewinkel und Bielefeld, erklärt die weiteren Schritte: "Nach dem Einblasen der Kabel in die Schächte und Multifunktionsgehäuse erfolgt das Spleißen. So nennt man das Verbinden der Glasfaserenden in den Verbindungsmuffen und an den Endpunkten. Wenn diese Schritte geschafft sind, können die Elektronik eingebaut und die Dienste aufgeschaltet werden." Einen Verfügbarkeitscheck für das schnelle Internet kann man im Internet durchführen. www.innogy-highspeed.com

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