Klärschlammentsorgung und Klärschlammtrocknung am Abwasserwerk in Harsewinkel Unser Ratsmitglied Helmut Linning hatte auf der Agritechnica 2007 in Hannover Kontakt aufgenommen mit der Firma Thermo – System. Diese Firma stellt u. a. ein Trocknungssystem für die Klärschlammtrocknung her. Wir haben uns Unterlagen besorgt und diese im November 2007 der Verwaltung der Stadt Harsewinkel diese zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung hat dieses Thema aufgegriffen und 2 Besichtigungsfahrten mit Teilnehmern aus allen Fraktionen organisiert. Am 15.05.2008 wurden zuerst die Klärschlammtrocknungsanlage in Dissen und dann die Klärschlammvererdungsanlage in Hagen a. TW. besichtigt. Am 12.07.2008 wurden 2 Trocknungsanlagen in Süddeutschland besichtigt. Hierzu können Sie verschiedene Bilder auf unserer Seite sehen. Bis heute wird der Klärschlamm aus dem Abwasserwerk in Harsewinkel vorgetrocknet und dann zur Weiterverwendung in der Rekultivierung abgefahren. Es gibt viele Gründe über die Trocknung des anfallenden Klärschlammes nachzudenken. Dies können u. a. sein: Reduzierung - des zu entsorgenden Gesamtgewichtes. (Nach diesem Gewicht wird abgerechnet)
- der Fahrkosten für die Entsorgung.
- der Kosten für die Deponierung oder die Verbrennung des Restmateriales.
- der Belastung der Umwelt auf ein möglichst geringes Maß.
Während die Entsorgung über die Rekultivierung per to ca. 50,00 Euro kostet, können die Kosten für die Verbrennung in einer Müllverbrennungsanlage bis ca. 238,00 Euro hochschnellen. Dies hätte dann eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf unsere Gebührenfestsetzung. Wir sind froh, dass die Verwaltung dieses Thema aufgegriffen hat und sich die anderen Fraktionen inzwischen auch dafür erwärmen können. Helmut Linning und Friedhelm Schmitz |