Haushalt der Stadt für das Jahr 2014

In der Sitzung des Rates am 09. Januar wurde der Haushalt der Stadt für das Jahr 2014 von der Verwaltung eingebracht. Am 20.02.2014 in der Ratssitzung wird dann der Haushalt beschlossen.

Der besondere Dank gilt den Bürgern und den Eigentümern der Betrieben in Harsewinkel, die ganz besonders über die Zahlungen für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer für eine gute finanzielle Ausstattung auch wiederum für das Jahr 2014  sorgen werden. Die Aufgabe der Harsewinkeler Politik ist es, für eine optimale und nachhaltige Verwendung des Geldes zu sorgen.

Die Schätzungen der Endbestände werden erheblich beeinflusst von den Steuereinnahmen aber auch von den Investitionen, die für das Haushaltsjahr geplant sind aber nicht durchgeführt wurden. 
 
Grafiken aus dem Haushalt - Einwohner nach Ortsteilen - Altersstruktur -

Die Stadt Harsewinkel hat zum 30.06.2013 insgesamt 23808 Einwohner. Die Verteilung der Einwohner nach Ortsteilen kann aus der Grafik ersehen werden.

8633 Einwohner der Stadt sind älter als 50 Jahre. Dies ist eine der große Herausforderung der kommenden Jahre. Altergerechtes Wohnen, ärzliche Vesorgung die auskömmliche Versorgung mit Einkommen (Rente usw.) dies sind Fragen, die auf eine Beantwortung warten. In diesem Bereich ist zu prüfen, was Politik und Verwaltung erreichen können.

Wir bedauern sehr, dass die Hoffläche Holtkamp nicht von der Stadt Harsewinkel gekauft worden ist. Für die Planung von alternativen Wohneinheiten und die Umsetzung der Energiewende wäre die Fläche hervorragend gewesen.

6596 Einwohner sind 30 bis 49 Jahre alt. Diese Einwohner benötigen als erstes gesicherte Arbeitsplätze mit auskömmlichen Löhnen. Hier ist den Betrieben in unserer Stadt zu danken, dass die Inhaber für Arbeitsplätze sorgen. 

8579 Einwohner sind 0 - 29 Jahre alt. Kindergärten und Schulen mit ausreichend Erzieher, Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerrinnen sind die dringlichsten Pflichtaufgabe der Kommune. Investitionen in Bildung sind die Voraussetzung für das künftige Leben. Hier ist den Betrieben in unserer Stadt zu danken, dass die Inhaber für Ausbildungsplätze sorgen. 

 

Einheitslastengesetz und seine Auswirkungen


Berechnung der Auswirkungen auf die Kommunen des Kreises Gütersloh. Die Bürger und Bürgerinnen der Stadt können sich auf die Rückzahlung in Höhe von 2.108.539,37 Euro freuen. Dies ist keine Wohltat der Landesregierung, sondern dies ist die Konsequenz aus dem Urteil des Oberlandesgerichtes Münster aus dem Dezember 2007. Viele Kommunen und Städte konten diese Zahlungen nur durch die Aufnahme von Kassenkrediten vornehmen.
Für die Bürgerinnen und Bürger in Harsewinkel bedeutet dies folgende Rückzahlungen:

Für das Kalenderjahr 2008                        69.294,29 Euro
Für das Kalenderjahr 2009                       403.687,66 Euro
Für das Kalenderjahr 2010                       531.600,81 Euro 
Für das Kalenderjahr 2011                     1.103.956,61 Euro
Zahlung für 2011 ist vorläufig
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Gesamtbetrag                                        2.108.539,37 Euro
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Lt. einer Modelrechnung der Landesregierung bekommen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Harsewinkel eine weitere Rückzahlung der zuvielgezahlten Beträge nach dem Einheitslastengesetzt für das Kalenderjahr 2012 in Höhe von 1.756.461,25 Euro. 

In der folgenden Aufstellung können Sie die Erstattungen für die Gemeinden des Kreises Gütersloh ohne das Kalenderjahr 2012 ersehen.


Schon im Jahre 2010 - Haushaltsberatung 2010 - haben wir auf die Rückstände aus den Zahlungen für den Solidarbeitrag hingewiesen.

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Bericht über Jahresabschlüsse ab 2009


Das Gesetz zur Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements vom 16.11.2004 verpflichtet die Gemeinden spätestens ab dem Haushaltsjahr 2009 zur doppelten Buchführung in der Finanzbuchaltung. Die Stadt Harsewinkel hat die Umstellung zum 01.09.2009 durch die Aufstellung einer Eröffnungsbilanz vollzogen. 

Die Ausgleichsrücklage ist ein Teil des Eigenkapitals und dient als Verrechnungsposition der jährlichen Überschüsse und der jährlichen Fehlbeträge. Reicht der Betrag der Ausgleichsrücklage nicht aus, um den jährlichen Fehlbetrag abzudecken kommt die Stadt in ihren Entscheidungen in die Haushaltssicherung.

  • Der Jahresabschluss 2011 schließt mit einem Überschuss in Höhe von 13.164.000 Euro. Dieser Überschuss wird als Ertrag in die Ausgleichsrücklage übernommen. 
  • Nach Verrechnung des Überschusses ist die Ausgleichsrücklage per 31.12.2011 mit - 15.878.000 Euro - bilanziert.

  • In der Ratssitzung vom 21.02.2013 TOP 5 wurde der Jahresabschluss 2010 vom Rat festgestellt und der Bürgermeisterin Entlastung erteilt. Die Entlastung erfolgt einstimmig. Die Bürgermeisterin nahm an der Abstimmung nicht teil. Der Fehlbetrag in Höhe von 3.570.562.95 Euro wurde der Ausgleichsrücklage entnommen.  
  • Nach Verrechnung des Fehlbetrages ist die Ausgleichsrücklage per 31.12.2010 mit - 2.714.000 Euro - bilanziert.

  • In der Ratssitzung vom 12.12.2012 TOP 7 wurde der Jahresabschluss 2009 vom Rat festgestellt und der Bürgermeisterin Entlastung erteilt. Die Entlastung erfolgt einstimmig. Der Fehlbetrag in Höhe von 8.027.816,64 Euro wurde der Ausgleichsrücklage entnommen.
  • Die Ausgleichsrücklage ist per 01.01.2009 in der Eröffnungsbilanz mit 14.312.000 Euro bewertet.
  • Nach Verrechnung des Fehlbetrages ist die Ausgleichsrücklage per 31.12.2009 mit - 6.284.000 Euro - bilanziert.